Berichte


LBS Liga Erbach


Bei dem Triathlon in Erbach stand das erste Mal in dieser Saison eine olympische Distanz auf dem Plan aller Athleten. Der Schwimmverein Ludwigsburg wurde hier erfolgreich von Tobias Hirth, Nils Friedrichs, Ulrich Bauer und Lasse Friedrichs vertreten.


Im Erbacher See ging es bei optimalem Wetter und einer nahezu perfekten Wassertemperatur an den ersten Massenstart. Bereits im Wasser zeigte sich das die Ludwigsburger Schwimmer an diesem Sonntag zu einer sehr großen Konkurrenz für alle Teams werden würden. Alle drei Athleten, welche in die Endwertung kommen, stiegen unter den ersten fünf Teilnehmern aus dem Wasser.


Ähnlich erfolgreich ging es auf den letzten beiden Disziplinen weiter, sodass am Ende Nils Friedrichs den sechsten Platz belegte. Lasse Friedrichs schaffte es auf Platz Acht und Ulrich Bauer belegte den Neunten Platz. Mit einer Platzsumme von 23 gelang dem SV Ludwigsburg an diesem Tag der erste Teamsieg in seiner Triathlonliga Geschichte.

 

Der SV Ludwigsburg 08 belegt somit nach drei Ligawettkämpfen Rang zwei innerhalb der dritten Landesliga

Wasserstadt-Triathlon Hannover

 

 

 

September 2016

 

Im Gespräch mit meinem Bruder: "Ich kann mir das einfach nicht vorstellen eine Langdistanz zu finishen." "Es geht nicht um's vorstellen, sondern um's machen." Nicht quatschen, machen.

 

 

Die Wette

 

Es wurde viel gesprochen und philosophiert, wie lange ich wohl brauchen würde, ob ich das überhaupt schaffen könnte usw.

 

Schlussendlich bot mir mein Bruder die Wette an, wenn ich nur 10% langsamer im Ziel sei als er, dann lädt er mich zum Essen ein oder umgekehrt.

 

 

Angemeldet!

 

Bestimmt kann ich mir ein Essen selber bezahlen, aber irgendwie erschien es mir nötig auszutesten, ob ich diese Wette gewinnen würden, so habe ich mich in einer gewissen Laune bei der Langdistanz in Hannover-Limmer angemeldet. Wochen und Monate danach hat mir diese Aktion nicht nur Grübeleien beschert, sondern auch schlaflose Nächte eingebracht.

 

 

Warum Hannover?

 

Die Wahl war einfach: möglichst flach und kostenorientiert. Schlappe 155,- habe ich ausgegeben für Tageslizenz und Anmeldung. Übernachten würde ich auf jeden Fall, unabhängig für welche Veranstaltung ich mich entscheiden würde. Also auf nach Norden!

 

 

Trainingspläne?

 

Ich stelle mir immer wieder die Frage, wer diese ganzen Trainingspläne einhalten kann, wenn man Vollzeit arbeitet, mal krank ist, auch noch andere Verpflichtungen hat und außerdem den Bedingungen des deutschen Wetters unterworfen ist?

 

Ich habe jedenfalls keinen Plan, auch nicht für die Langdistanz. Wenn das Wetter gut ist, gehe ich raus, wenn es zu kalt ist, wird das Mountainbike aktiviert. Bei miserablerem Wetter wird gelaufen oder ins Schwimmbad gegangen. An der Stelle meine Hochachtung, wer stundenlang auf der Rolle schwitzen will und kann. Ich gebe nach längstens 1:20 auf.

 

Okay, Schwimmen ist ein Problem, wie bei so vielen. Wenn man nicht gerade seit dem 4. Lebensjahr Leistungsschwimmer ist oder mit Schwimmhäuten zur Welt gekommen ist, dann wird's schwer. Auch bei mir. Hier habe ich auf 2 Schwimmeinheiten aufgestockt und beschlossen, dass das ausreichen muss.

 

 

Das Training

 

Über die Wintermonate zieht sich das Training teilweise in unendliche Weiten. Das Jahresziel scheint fern und noch stellt sich mir immer noch die Frage: Was soll das? Warum stehe ich um 5 Uhr morgens auf? Um ein paar bekannten Gesichtern in der Schwimmhalle zuzuwinken? Um mir die olympischen Ringe unter den Augen zu verpassen von meiner Schwedenbrille?

 

Beim Lauftraining versuche ich mehr Intervalltraining einzubauen: Der Kluge nimmt die Bahn... aber es schafft mich so, dass ich mich hinterher im Grunde trotzdem immer langsam fühle.

 

Lange Läufe waren noch nie ein Problem und ich verschlinge laufend mindestens 20 Hörbücher dabei. Stephen King kann lange schreiben, ich dafür länger laufen. Auch die ganzen bayerischen Eberhoferromane sind gehört.

 

Radeln, das frisst Zeit und Nerven, vor allem wenn ich mit den Jungs aus der Betriebssportgruppe unterwegs bin. Klingt angestaubt, isses aber nicht. Nach manch einer solchen Einheit bin ich komplett zusammenfaltbar...

 

 

Der Tag der Tage kommt - doch noch den Schwanz einziehen? Bibber!

 

Perfektes Wetter, Schäfchenwolken und die Wettervorhersage verkündet 26-28°C. Verena-Wetter. Vor dem Schwimmstart beim hineinzwängen in den Neo frage ich so in die Runde: "Na, auch so gut geschlafen?". "Nein!", "Fast gar nicht!" usw. Daher wohl die Redewendung "Die Konkurrenz schläft nicht."

 

 

Schwimmen

 

Es hilft ja nix, es geht gleich los! Böse Zungen behaupten, in diesem Kanal muss man gar nicht schwimmen können, man kann sich einfach an den Algen entlanziehen...

 

Erstaunlich gut meistere ich die Schwimmstrecke, obwohl ich noch nie im Leben vorher solch eine lange Strecke geschwommen bin. 1:10, ich bin 1st out of the water von den Frauen. Irgendwie schockt mich das.

 

Ich wackle die ewig lange Strecke zur Wechselzone hinauf. Ein Mädel sammelt unterwegs die leuchtendgelben Badekappen ein.

 

 

Radeln

 

Jetzt gibt es Abwechslung. Radeln. Die ersten beiden Runden fühlen sich an wie bei einer RTF. Das Wunschtempo stellt sich ein und in der dritten Runde kommt leider ein stärkerer Wind dazu. Ich mache mich klein und versuche mich nicht verrückt zu machen. Die anderen haben den Wind ja schließlich auch. In der vierten Runde geht's kurz in die Hecken, auch das muss sein. Die fünfte Runde beschert mir furchtbare Magenschmerzen, kein Wunder bei literweise Iso und dem X-ten Gel. Ich nehme ein bisschen Tempo raus und versuche mich in der letzen Runde ein bisschen zu entspannen. Meine Zeit 5:50, das war etwas besser als kalkuliert.

 

 

 

 

Laufen

 

Nach 180 km bin ich froh, dass ich mein Rad abstellen kann. Rein in die Laufschuhe, noch mal kurz auf dem Dixi vorbei und dann raus auf die Laufstrecke. Hoppla, da ist ja die Radlerin mit dem Schild "1. Frau, LD". Sie fährt los und ich bin wieder irritiert und leicht unter Druck gesetzt, weil ich irgendwie den Eindruck habe, ich müsste mich ihretwegen beeilen.

 

Die ersten beiden Runden laufen gut, danach wird's zäh. Ich wünsche mir, dass ich ein paar Meter bei der Frau vor mir auf dem Gepäckträger mitfahren kann. Ich wünsche mir, eine Station mit der S-Bahn zu fahren. Es wird noch anstrengender, bin aber immer noch vorne, ganz vorne! Wo bleibt die zweite Frau? Kurz hinter mir? Kann ich eine Gehpause machen? Es sind etliche Läufer unterwegs. Schnelle, langsame, Langdistanzler, Mitteldistanzler, ich kann oft nicht erkennen wer was ist.

 

Verrückt ist diese Aufmerksamkeit, die einem zuteil wird, wenn da ein Rad vor einem herfährt. "Da kommt die erste Frau!", "Bravo!", "Bald geschafft!" und ähnliches. Nie habe ich Aufmerksamkeit mehr genossen. Aber es ist auch schwierig dann zu sagen, dass es nicht mehr geht. Es zwing einen weiter zu laufen, auch wenn keine Kraft sondern nur noch Schmerzen da sind. Die gute Nachricht: Irgendwann werden die Schmerzen nicht mehr ;o).

 

 

Im Ziel

 

Auch wenn es unerreichbar scheint. Es kommt. Es kommt wirklich. Das Ziel!

 

Angekündigt durch die Ansagerin genieße ich die letzen 200 m nach dem kleinen Anstieg. Ich hole mir meinen Applaus ab, es sind keine tausende auf der Zielgeraden, aber ich habe den Eindruck diese Menschen freuen sich gerade mit mir und das genügt mir. Überglücklich überquere ich nach 4:01 die Ziellinie bei meiner ersten Langdistanz und bin mit 11:03 Zielzeit 1. Frau und gesamt 9. Finisher von insgesamt nur 34 Teilnehmern, die das Ziel erreicht haben.

 

Was wurde aus der Wette? Meinen Bruder habe ich in der vierten Laufrunde überholt, er hat wohl keinen so guten Tag erwischt, freut sich aber eine halbe Stunde nach meinem Zieleinlauf genauso mit mir.

 

Die Opfer sind 3 Zehnägel, die mittlerweile ausgefallen sind, eine aufgerissene Fußsohle, auskurierter Muskelkater und das Dauergrinsen, das mir keiner mehr nimmt beim Gedanken an wunderbare Stunden!

 


 

In diesem Sinne: Nicht quatschen, machen!

Viele Grüße, Verena

LBS Liga Neckarsulm


Am 30.05.2017 fand in Neckarsulm die erste Triathlon Sprintdistanz in der LBS Liga statt. Für den SV Ludwigsburg starteten Jens Adamczyk, Ulrich Bauer, Nils Friedrichs und Lasse Friedrichs.
An einem heißen Tag mit viel Sonnenschein und einem sehr schwerem Höhenprofil, was Laufen und Radfahren betrifft, schlugen sich die Athleten wacker und erreichten neue Bestplatzierungen für den SV Ludwigsburg.
Nils Friedrichs schaffte es mit einem dritten Platz erstmals auf das Siegerpodest Ulrich Bauer verpasste nur um Haaresbreite eine Platzierung in den Top Ten. Lasse Friedrichs landete mit seinem 14. Platz nur knapp hinter Ulrich. Jens Adamczyk machte mit seinem 86. Platz den Tageserfolg komplett. Platz Zwei für den SV Ludwigsburg.

LBS Liga Backnang


Beim alljährlichen Auftakt in Backnang, bei welchem es sich um ein Swim&Run und ein Bike&Run ging das Team des SV Ludwigsburg mit vier Startern, Tobias Hirth, Ulrich Bauer, Nils Friedrichs und Lasse Friedrichs, an den Start.
Nach dem ersten Teil, dem Swim&Run, belegten die Ludwigsburger Athleten bereits sehr gute Plätze. Nils Friedrichs konnte sich den ersten Platz sichern, weswegen er im Bike&Run als erster losfahren konnte. Lasse Friedrichs konnte im ersten Teil Platz zehn erreichen. Ulrich Bauer schaffte den 14. Platz und Tobias Hirth belegte den 87. Platz.


Im anschließenden Bike&Run schaffte es Nils Friedrichs auf einen hervorragenden achten Platz. Lasse Friedrichs belegte in der Endwertung den 17. Platz. Ulrich Bauer schaffte den 23. Platz und Tobias Hirth den 82. Platz, was in der Teamwertung zu einem fünften Platz reichte. Ein hervorragender Saisonstart.

Berliner Halbmarathon

 

Sarah startete am 03.04 in Berlin beim 36. Halbmarathon. Mit einer tollen Zeit von 01:46:44 setzte Sie Ihre neue persönliche Bestzeit und erreichte den 229 Platz in Ihrer Alterklasse.

Bienwald Marathon

 

Wie bereits im Vorjahr ist Verena wieder beim Bienewald Marathon gestartet.

Mit einer Gesamtzeit von 3:28:58 belegte sie einen hervoragenden 6. AK Platz.

Jahresrückblick beim SVL Triathlon
 
RegiCup
Ein Jahr mit großer Beteiligung am RegioCup  ist geschafft. Von den 16 teilnehmenden Triathleten haben sich noch drei weitere aus der Schwimm-Abteilung hinzu gesellt, wobei sich Uli Bauer nun endgültig zu den Triathleten bekennt.
Herzlich Willkommen in unseren Reihen! Er wird das Schwimmtraining weiterhin bei den Leistungsschwimmern absolvieren, aber beim Laufen und Rad fahren werden wir ihn nächstes Jahr bestimmt noch oft antreffen.
Besondere Leistungen sind zu erwähnen:
 
In Waiblingen am 10.05.2015:
  • Platz 1 ihrer Altersklasse belegte Marlies Heinzler und Reinhold Deutschmann
  • Platz 3 in seiner Altersklasse belegte Jan Cartsburg
In Backnang am 14.05.2015:
  • Platz 3 seiner Altersklasse belegte Christoph Rönn
In Steinheim am 14.06.2015:
  • Platz 2 seiner Altersklasse belegte Jan Cartsburg in der Classic-Distanz
  • Platz 1 ihrer Altersklasse belegte die SVL Schwimmerin Franziska Rücker in der Light-Distanz
  • Platz 1 ihrer Altersklasse belegte Verena Lipps in der Heavy-Distanz, die allerdings nicht für den SVL startete!
In Winnenden beim swim&run am 12.09.2015:
  • Platz 3 seiner Altersklasse belegte Jens Adamczyk
In Sindelfingen am 13.09.2015:
  • Platz 2 ihrer Altersklasse belegte Katja Tannhäuser-Fröhlich
  • Platz 3 seiner Altersklasse belegte Jan Cartsburg
In Kornwestheim am 20.09.2015:
  • Platz 1 in ihrer Altersklasse belegte Marlies Heinzler und ebenso
  • Platz 1 bei der Vereinsmeisterschaft der Frauen ging an Marlies Heinzler
  • Platz 1 in der Vereinsmeisterschaft der Männer ging ab Jan Cartsburg
In Neustadt am 03.10.2015:
  • Platz 1 ihrer Altersklassen belegten Marlies Heinzler und Sébastien Pilot
  • Platz 2 seiner Altersklasse belegte Christoph Rönn
In Neustadt wurden auch die Sieger des RegioCup geehrt. An diesem Tag kamen die SVL Athleten insgesamm 5 mal auf's Podest!
In der Gesamtwertung des RegioCup errungen
  • Platz 1 in der Herrenwertung: Jan Cartsburg
  • Platz 2 in der Damenwertung: Marlies Heinzler
Desweiteren belegten in den Altersklassenwertungen des RegioCup
  • Platz 1: Marlies Heinzler und Jan Cartsburg
  • Platz 3: Sébastien Pilot
 
Leider kamen von den teilnehmenden 16 SVL Athleten/innen nur 4 in die Endwertung, weil nur diese die erforderlichen 4 Wettkämpfe erfolgreich beendet haben.
Triathlon Jahresabzeichen der DTU
 
Erstmals in diesem Jahr wurden alle Triathleten geehrt die an Wettkämpfen teilgenommen haben. Das Triathlon-Abzeichen gibt es in Gold, Silber und Bronze und wird für die in einem Jahr zurückgelegte Wettkampf-Strecken vergeben.
Folgende SVL Triathleten erhielten das Abzeichen und eine Urkunde in Silber:
  • Christoph Rönn mit 8km Schwimmen, 375km Radfahren, 134,8km Laufen
  • Michael Winkelhöfer mit 8,8km Schwimmen, 370km Radfahren, 88,5km Laufen
Das Abzeichen in Broze erhielten:
  • Tobias Hirth mit 7,6km Schwimmen, 162km Radfahren, 61,5km Laufen
  • Jens Adamczyk mit 4,1km Schwimmen, 137km Radfahren, 43,2km Laufen
  • Jan Cartsburg mit 4,1km Schwimmen, 97km Radfahren, 34,7km Laufen
  • Sébastien Pilot mit 2,7km Schwimmen, 107km Radfahren, 26,7km Laufen
  • Marlies Heinzler mit 2,6km Schwimmen, 100km Radfahren, 45,2km Laufen
  • Lilia Fandrich mit 2,5km Schwimmen, 110km Radfahren, 99km Laufen
  • Christopher Koch mit 2,5km Schwimmen, 80km Radfahren, 20,2km Laufen
  • Lutz Fröhlich mit 2,2km Schwimmen, 87km Radfahren, 21,7km Laufen

 

Auf die Gefahr hin das ich der erste bin wünsche ich trotzdem allen, die ich nicht mehr sehen werde, eine schöne Vorweihnachtszeit mit besinnlichen Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
Liebe Grüße
Jens Adamczyk

Heidelauf Schneverdingen/Niedersachsen

Im Rahmen des Heideblütenfestes und der Krönung der Heidekönigin in
Schneverdingen fand am 29.08.2015 wieder der Heidelauf statt.
Offiziell mit 10 Kilometern angegeben (sämtliche GPS Uhren bestätigten
jedoch eine Distanz von ca. 10,2 - 10,5 km) führte der Lauf über
unterschiedlichsten Untergrund, d.h. Asphalt, Schotter, tiefer Sand und
vieles mehr, und einem welligen Profil durch die blühende Heide und
endete vor dem Rathaus in Schneverdingen.


Es ist ein sehr anspruchsvolles aber auch sehr schönes Rennen mit einer
wunderbaren und familiären Atmosphäre.


Nachdem ich im letzten Jahr Platz 13 in der Gesamtwertung und Platz 2 in
meiner AK erzielt habe, war ich mit einer gewissen Motivation angereist
dieses zu verbessern.Leider fing ich am Vortag zum Rennen mit dem kränkeln an, der Reizhusten meiner Frau, der sie schon seit Wochen quälte, hatte nun auch mich endlich erwischt.


Obwohl es sicher nicht vernünftig war zu starten, entschloss ich mich
doch zu einem Versuch und wurde mit Platz 12 in der Gesamtwertung und
wieder einmal Platz 2 in meiner AK mit einer Zeit von 42:21 Minuten belohnt.
Dieses Rennen und die gesamte Veranstaltung, welche immer am letzten
August Wochenende stattfindet, kann ich jedem nur an Herz legen.

Euer Christoph


PS: Ein Artikel hierzu ist in der Galerie

Allgäu Triathlon am 16.08.2015


Am Samstag machte sich eine ganze Truppe von Athleten und Fans auf den Weg ins Allgäu. Schon Anfang des Jahres haben meine Kumpels Tobias, Sebastian, Timo, Beni und Ich geplant den kultigen Allgäu Triathlon zu besuchen und auch Jan hat sich uns angeschlossen. Die Hotelzimmer waren schon lange reserviert als sich unser privater "Fanclub" spontan entschieden hat mit zu kommen und uns anzufeuern. Also hieß es 3 Wochen vorher noch schnell Zimmer nach zu buchen, was zum Glück ohne Probleme möglich war. Der ursprünglich Plan von Jan und mir mit dem Vereinsbus  nach Immenstadt zu fahren wurde dann von einem weiteren Freundes egalisiert.


Jens der auch als Hauptsponsor des Team Hochstetter fungiert hatte sich spontan dazu entschieden einen seiner Reisebusse zu nutzen und uns auf eine gewisse luxuriös weise ins Allgäu zu bringen. Hierzu trafen wir uns dann am 15.8 Morgens am Firmengelände der Hochstetter Touristik. Nachdem alles im Bus verstaut war, konnte unsere 10 Personen starke Reisegruppe sich Richtung Allgäu auf den Weg machen.


Die erste Überraschung traf uns dann direkt bei der Ankunft. 15 Grad und Regen. Die Hitze war wohl wirklich erst mal vorbei. Also schnell Startunterlagen holen, kurz über die Messe und noch ein wenig durch Immenstadt schlendern. Danach ab ins schöne Hotel, welches direkt an der Rad Strecke lag.


Am Renntag ist es wie immer nichts mit ausschlafen. Sonntags um 7:00 Uhr klingelt der Wecker. Es regnet immer noch sehr stark und wir beschließen, dass wir so spät wie möglich los fahren. So dass wir noch genügend Zeit zum Rad einchecken haben und möglichst wenig nass werden. Um 10:15 ging es dann für die Olympische Distanz los. Das Starterfeld war circa 600 Athleten stark. Für alle das erste Mal in einem so großen Starterfeld.


Nach dem Startschuss begann die große Prügelei im Wasser. Jan, Timo und Ich hatten uns weit vorne eingeordnet und konnten das Schlimmste umgehen. Die anderen landeten voll im Pulk und es war Ihnen kaum möglich am Anfang richtig zu schwimmen. Es ging um Schadensvermeidung, d.h. aufpassen das man keinen Tritt oder Schlag abbekommt. Das Feld entzerrte sichwie üblich schnell, aber nach circa 400m kam die erste Wendeboje und es wurde immer enger. Teilweise lag man einfach auf anderen Teilnehmern und versuchte vorwärts zu kommen. Kurz vor dem Landgang nach 800m das gleiche Spiel. Wenig Platz und viele Sportler. Alles in allem ein tolles Erlebnis auch wenn viel los war. Jan mit 23:15 und Ich mit 24:19 schafften es früh und mit einer guten Zeit aus dem Wasser.


Zwischenzeitlich hatte es aufgehört zu regnen. Somit war es auf dem Rad nur von unten nass. Auf den ersten 800m herrschte Überholverbot da auf der schmalen Straße Gegenverkehr herrschte. So konnte man sich erst mal verpflegen und die Schuhe richtig schließen. Nach 3 km kam der erste Anstieg. Man hatte immer nur vom Kalvarienberg gehört und da war er. Ca 800m Anstieg mit 16% Steigung. "Kette Rechts" und hoch das Ding. Auf der landschaftlich extrem schönen, aber auch anspruchsvollen Strecke galt es nicht zu viel Zeit zu verlieren. Leider kamen wir noch mal in einen Regenguss der uns total durchnässte und zumindest mir mit der Kälte zu schaffen machte. Jan konnte mit einem super Radsplit von 1:23:49 weiter Boden gutmachen ab ich war Ihm mit einer Zeit von 1:30:08 auf den Fersen.


Fazit zur Radstrecke: Harter Tobak aber im flachen kann ja jeder fahren. ^^


Kurz vor der Wechselzone sah man dann in der letzten Abfahrt die ersten Läufer am Rand auf einem Wanderweg den Berg hoch und runter laufen und der erste Gedanke war: " Die spinnen!" Naja schnell das Rad in der Wechselzone abgestellt und ab auf die Laufstrecke. Diese führte anfangs parallel am See entlang, bevor es über eine Wiese Richtung Anstieg ging. Über die Wiese wurden noch platten ausgelegt, aber im Anstieg war durch den Regen alles matschig und erinnerte eher an Trail fürs Mountainbike. Oben angekommen schnell wieder auf dem besagten Wanderweg runter in Richtung Immenstadt Zentrum und am Wendepunkt zurück an den See. Jan zog sein Tempo durch und legte auch beim Laufen einen super Split von 48:47 hin, was zu einer Finishzeit von 2:38:54 und einem Mega AK Platz 18 (Gesamtplatz 70) führte. Mir ging hinten raus leider die Kraft aus, und ich schaffte es mit einer Zeit von 52:55 beim Laufen zu einer guten Finishzeit von 2:51:38 mit AK Platz 32 (Gesamt 161).


Auf diesem Weg möchte Ich bzw. wir uns auch nochmal ganz herzlich bei Jens bedanken, der ganz spontan die Möglichkeit geschaffen hat mit dem Bus ins Allgäu und wieder Heim zu fahren. Luxus pur nach einem harten Rennen.


Der Größte Dank gilt aber unseren Fans und Begleiterinnen (Kerstin, Alessa und Bärbel) die den ganzen Tag bei eher herbstlichen Temperaturen am Streckenrand standen und uns mit vollem Herzblut anfeuerten. Sie konnten uns in manchen Momenten wenigstens ein Lächeln ins Gesicht zaubern auch wenn es uns gerade nicht danach war.


Einfach DANKE für das tolle Wochenende beim Allgäu Triathlon!

 

Gruß

Tobi


PS: Bilder sind natürlich in der Gallerie


Challenge Roth am 12.07.2015


Roth- fränkische Kleinstadt- Ort des ältesten Langdistanzrennens Deutschlands, Sehnsuchtsort von Triathleten weltweit. Einmal die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke im Main-Donau Kanal absolvieren, danach zwei wellige Runden durch das schöne Frankenland und zum Abschluss 42,195 Kilometer entlang des Main-Donaukanals! Ein Rennen welches binnen von weniger als zwei Minuten ausverkauft ist!

Dieses Jahr war es für mich soweit, nach meiner ersten Langdistanz beim Ironman Frankfurt 2014.

 

Am Freitag früh ging es von Stuttgart aus direkt auf das Messegelände um die Startunterlagen abzuholen. In Frankfurt war das recht stressig, zu viele Leute auf engem Raum, aber in Roth war alles weiträumig, top organisiert und ruck zuck hatte ich meinen Startbeutel. Abends waren meine Freundin und ich noch auf der Pastaparty und danach zeitig im Bett.

 

Am Samstag war Ruhe angesagt, der einzige Termin der anstand war das Rad Check-in. Von 13-18 Uhr hatte man hierzu die Möglichkeit und auch hier verlief alles reibungslos. Sobald man etwas verwirrt schaute stand auch sofort ein Helfer an der Seite und brachte einen an den richtigen Ort. Nachdem das Rad und der Laufbeutel abgegeben waren, und die Location genau erkundet war ging es wieder ins Hotel in die Horizontale. Das Wetter für den Renntag war mit 29 Grad und leicht böigem Wind passabel gemeldet, hatte es doch die Woche zuvor beim Ironman in Frankfurt noch 40 Grad.

 

Sonntag klingelte der Wecker um vier Uhr, ich hatte zwei Wochen auf Koffein verzichtet und somit ging die erste Tasse Kaffee direkt ins Blut. Noch Frühstücksbrei fürs letzte Carboloading und dann fuhren wir an den Main-Donau Kanal nach Hilpoltstein. Um 5.20 Uhr war ich vor Ort, mein Start war erst um 7.25 Uhr, reichlich Zeit also um gefühlte 100 mal das Dixi Klo aufzusuchen und dreißig mal den Luftdruck zu überprüfen. Mein Gott war ich nervös! Irgendwann hatte ich endlich den Neo an und ging zu meiner Startgruppe. Mein Ziel für das Schwimmen war es es nicht zu schnell anzugehen, entspannt zu schwimmen und die letztjährige Zeit von 1:07 Stunden zu verbessern (ich bin ja jetzt seit Dezember im Schwimmverein!!!). Die ersten beiden Punkte gingen auf, aber als ich aus dem Wasser kam zeigte meine Uhr 1:09 h, Mist!!!

Egal, Beutel geschnappt, ins Wechselzelt, zwei Helfer standen schon parat und holten mich aus dem Neo, Radschuhe an und ab aufs Rad. Nachdem der Puls nach ca. 3 km wieder GA1 erreicht hatte schaute ich routinemäßig nach meinem Chip am Bein und was sah ich da??? NIX!!- der Transponder war weg. Dieses Missgeschick drängte mir Tränen in die Augen, sieben Monate hartes Training und jetzt keine Zeitnahme!

 

Nachdem ich die Tatsache dem Wettkampfrichter geschildert hatte, und dieser mir sagte ich solle trotzdem weiterfahren stand für mich fest dass ich - auch wenn die einzige Zeitnahme meine Armbanduhr sein würde- das Ding durchziehen würde!

Bei Kilometer sechs an der ersten Zeitnahme schilderte ich die Geschichte zudem dem Typen von Mika-Timing, er machte ein Foto von meiner Nummer und sagte mir ich solle weiterfahren und mich bei der nächsten Zeitnahme wieder melden.

 

Dieses Prozedere musste ich viermal auf den ersten 90 km wiederholen, auf den zweiten 90 km kannten sie mich dann auch schon und ich konnte ohne Stehen zu bleiben weiterfahren. Zwischenzeitlich erfuhr ich dass ich in Wechselzone 2 einen neuen Chip bekommen würde.

 

Entlang der Strecke taten die Stimmungsnester das Ihrige für meine Stimmung! Der Kalvarienberg in Greding war schon Gänsehaut pur- aber was bei Kilometer 70 am Solarer Berg stimmungstechnisch los war ist nicht Worte zu fassen. Einen Kilometer lang dicht an dicht gedrängtes Menschenspalier welches jeden einzelnen Athleten frenetisch und unermüdlich anfeuerte. Und von diesen Hot Spots gab es noch drei, vier Weitere -  unglaublich!!

 

In der zweiten Radrunde kam Wind auf, wie immer nicht als Rückenwind... Ab Kilometer 120 bekam ich auch leichte Krämpfe im linken Oberschenkel, welche aber durch aufrechtes Fahren wieder weggedehnt wurden. Bei Kilometer 160 nochmals leichte Krämpfe aber der Muskel hielt bis ins Ziel. Nach 5:35 Stunden kam ich sehr zufrieden in WZ 2 an.

 

Und auch hier waren sofort wieder zwei Helferinnen an meiner Seite, die eine machte mir meinen neuen Chip ans Bein, die andere cremte mich ein und los ging es auf die Laufstrecke. Auch beim Laufen war die Stimmung extrem gut, die Menschen am Streckenrand  applaudierten, riefen meinen Namen, reichten mir Getränke und motivierten mich und alle vorbeilaufenden Athleten wo es nur ging. Viele sagen ja, dass das Laufen am Kanal recht öde und einsam werden kann, aber ich hatte meinen Spaß. Mein Abkommen mit meinem Schweinehund war, dass ich bei jedem Verpflegungstand (alle 2,5 km) stehen bleiben durfte um ihn (oder mich ?) in Ruhe zu ernähren und dann wieder weiterjoggen würde. Mit einer Marathonzeit von 3:56 Stunden war uns beiden sehr geholfen.

Nach 10:42 Stunden erreichte ich die Ziellinie in Roth, sieben Minuten schneller als in Frankfurt! Es war ein unglaublich emotionales Rennen.

Ich danke allen Helfern, meinen Triathlonkollegen vom SV Ludwigsburg 08, insbesondere Christoph und Tobi, meinem Streckensupport und meiner Freundin!!

Dar Tag fand ein gelungenes Ende durch die Abschlussfeierlichkeiten am Ziel mit Feuerwerk.

 

Achja- Montagmorgen hab ich mich dann gleich für 2016 angemeldet.

 

Und falls sich jemand fragt wo der Chip geblieben ist- der wurde beim Neoausziehen mit abgezogen, laut Mikatiming braucht man sich da aber nicht den Kopf zerbrechen, das würde recht häufig vorkommen.

 

Euer Michael Winkelhöfer

Challenge Heilbronn am 21.06.2015

 

Am 21.06.2015 fand in Heilbronn der Triathlon zum ersten mal Unter dem Namen Challenge statt. Der ehmalige Citytriathlon versprach neben einem erstklassigen Starterfeld eine super Athmosphäre. Bei angenehmen Temperaturen um die 24 Grad versprach es ein schnelles Rennen zu werden. Die geänderte Wechselzone, jetzt im Parkhaus, bereitete vielen vorab etwas Bauchschmerzen und es gab wärend des Wettbewerbs tatsächlich auch ein paar Stürtze. Hier hat die Orga aber kurzfristig reagiert und wird sicher für nächstes Jahr nachbessern.


Um Punkt 9:00 Uhr ging es dann los. Die Profis und ersten Hobbyathleten starteten und machten sich auf den Weg die Challenge Half zu bewältigen.

Da ich erst um 12:30 zur Olympischen Distanz an den Start musste konnte ich den Athleten der Mitteldistanz noch zuschauen und Sie anfeuern. HIer waren auch Triathleten des SVL am Start. Christoph der leider mit einem Reifenschlitzer aufgeben musste und Lilia mit Ihrem Debüt auf der MD. Sie konnte in einer Zeit von 7:16:02 finishen und belegte damit den Gesamtplatz 105 und Altersklasseplatz 28.


Um 12:15 kämpfte ich mich dann in meinen Neo und machte mich bereit auf den Schwimmstart im Neckar. Bei knapp 20 Grad Wassertemperatur war der Neo auch notwendig. Kurz eingeschwommen und schon ging es auch los. Ich konnte mich gut einordnen und erwischte eine schnelle Gruppe im vorderen Starterfeld. Nach 25:07 konnte ich das Wasser verlassen und machte mich auf den Weg in die Wechselzone im Parkhaus. Hier galt es 5 Stockwerke im Treppenhaus nach oben zu laufen und dannach wieder 2 Etage nach unten um an meinen Wechselplatz zu gelangen. Nach dem Umziehen musste ich mit dem Rad die restlichen 3 Ebenen bis zur Ausfahrt bevor ich mich endlich auf meinen Renner setzen durfte. Durch die Stadt ging es dann raus in die schöne Heilbronner Landschaft. Aufgrund des kalten Wassers im Neckar hatte ich leider lange mit Krämpfen zu kämpfen, wodurch ich leider nicht auf volles Tempo gehen konnte. Die 40 Km Rad schafte ich trotzdem in einer ordentlichen Zeit von 1:18:06. Zurück in der Wechselzone musst ich wieder auf Ebene 3 und dann mit Laufschuhen auf Ebene 6 um das Parkhaus über das Treppenhaus auf die Laufstrecke zu verlassen. Letztes Jahr noch ein Kampf, konnte ich dieses mal die 10 km recht locker in einer Zeit von 47:04 abspulen. Damit konnte ich mich in allen drei Disziplinen verbessern und lief nach 2:38:33 im Ziel ein. Dies langte zu Gesamtplatz 70 und Altersklassenplatz 8.


Mein dank gilt allen Leuten die mich an diesem Tag angefeuert haben. Ich habe einfach die besten Freunde, Eltern, "Schwiegermutter" aber vorallem die beste Freundin.


Gruß Tobi

Steinheim mz3athlon am 14.06.2015

 

Am 14.06.2015 fand in Steinheim der 16. mz3athlon statt. Hier gingen gleich 9 Athleten des SV Ludwigsburg an den Start. Überschattet von Problemen bei der Zeitnahme handelte es sich um einen ansosnt tollen Wettkampf.


Es starteten:


Strecke Heavy:

Katja, Lutz, Christoph, Sébastien und Stadis


Strecke Classic:

Marlies, Eva, Jens und Jan

Triathlon Ingolstadt 14.06.2015

 

Am 14.06.2015 startete Michael beim Triathlon in Ingolstadt auf der olympischen Distanz.


Er finishte in schnellen 02:22:01und belegte damit den AK Platz 15 und Gesamtplatz 106.


70.3 Ironman Kraichgau 07.06.2015

 

Am 07.06.2015 stellten sich 4 unserer Athleten der Hitzeschlacht im Kraichgau.

Bei 33 Grad waren die 1,9 Kilometer Schwimmen noch das angenehmste. Die 90km auf dem Rad wahren auch noch zu bewältigen aber spätestens bei den 21km in tropischer Hitze kamen viele an Ihre Grenzen. Trotz einiger Abbrüche, vieler physischen und psychischen Verletzungen haben es alle SVLer unbeschadet ins Ziel geschaft.


Christoph mit  einer Zeit von 05:04:17 und einem AK Platz 122 Gesamtplatz 631

Michael mit  einer Zeit von 05:18:08 und einem AK Platz 155 Gesamtplatz 931

Reinhold mit  einer Zeit von 05:59:27 und einem AK Platz 22 Gesamtplatz 1613

Tobias nahm als Schwimmer in der Staffel teil und das Team Hochstetter Touristik finishte in einer Zeit von 05:01:56 und einem Staffelplatz 22


Tolle Leistung von allen vor allem unter Berücksichtigung der Temperaturen.

Bilder gibt es in kürze in der Galerie.

15. Heilbronner Trollinger-Marathon 17.05.2015

 

Am 17.5 wagte Ich mich an meinen ersten Halb-Marathon.Noch von einer zähen Erkältung geschwächt und einem Trainingsfehler (tierischer Muskelkater) quälte ich mich mehr über die 21km als es mir lieb war. Nach circa 7km, kurz vor dem Anstieg den Haigern hoch, hatte ich die ersten konditionellen Schwächen. Doch die tolle Stimmung trieb mich weiter. Ab Kilometer 18 wurde es noch mal ganz zäh und es galt zu beisen. Sicher auch meiner Konstitution geschuldet war der Halb-Marathon eine mentale Herausforderung mit der ich so nicht gerechnet hätte. Aber die tolle Stimmung beim Zieleinlauf hat fast für alles entschädigt.  Das anschließende Kneippbad und alkoholfrei Bier hatte ich mir dann auch verdient.

 

Trotz aller Anstrengung hat es dann zu einer Zeit von 01:49:32 gelangt und ich konnte mein persönliches Ziel von einer Zeit unter 1:50 auch noch knapp erreichen. Damit belegte Ich den Gesamtplatz 1354 von 4628. Auch wenn im Laufen noch deutlich mehr drin ist, die Mission Mitteldistanz 2016 läuft.

 

Gruß  Tobi

4. City Triathlon Backnang 14.05.2015


Auch in Backnang waren wir wieder mit zwei Athleten vertreten.

Christoph und Michael wagten sich nur 4 Tage nach Waiblingen an den nächsten Sprint und beide konnten Ihre Zeiten verbessern.

Christoph belegten den hervorragenden Gesamtplatz 19 und schafte es in der Alterklasse, mit Platz 3, sogar auf das Podest. Michael belegte den guten 56 Gesamtplatz und in der Alterklasse den Plaz 7.


23. Waiblinger Triathlon 10.05.2015

 

Am 10 Mai fand der 23. Waiblinger Triathlon statt, den einige unserer Athleten als Saisonauftakt nutzten.  Gemeinsam reisten wir gegen 8:30 an, um unsere Startunterlagen abzuholen und die Räder in die Wechselzone einzuchecken. Danach schafften wir uns zusammen einen Überblick über den Aufbau im Wechselbereich und den Streckenablauf. Es galt 500m Schwimmen, 20 km Radstrecke und abschließend ein 5,4 km Lauf zu bewältigen. Gestartet wurde in einem sogenannten Jagdstart. Hier startet alle 15 sec ein Athlet im Schwimmbecken und entzerrt somit das Starterfeld.


Bei bestem Wetter ging ab 10:10 Uhr einer nach dem anderen an den Start um die vorgegebenen Distanzen schnellst Möglich zu bewältigen. Alle SVL Athleten konnten hervorragende Zeiten vorweisen und es wurden sogar 3 Podiumsplätze in den Altersklassen erkämpft. Marlies und Reinhold mit jeweils dem 1. Platz und Jan mit dem 3. Platz sorgten dafür, dass der Verein auch bei den Siegerehrungen vertreten war.

 

Fazit: Ein toller Saisonauftakt bei Sonnenschein und einem toll organisierten Wettbewerb mit hervorragenden Ergebnissen.


Bilder zur Veranstaltung findet Ihr in der Bildergalerie .

30. Solitudelauf 12.04.2015

 

Unser Triathlet Christoph Rönn hat an dem 10 Km lauf teilgenommen und einen sehr guten Platz 39 (AK Platz 3) belegt.

40. Bienwaldmarathon 15.03.2015

 

Unsere Triathletin Verena Lipps hat den Marathon mit einer Zeit von 3:34:43 beendet und damit einen starken 11 Platz (AK Platz 4) belegt.

Bericht zum Mz3athlon 2014
 
Der Mz3athlon 2014 wurde zum ersten Mal nicht am Muttertagswochenende ausgetragen, sondern am Wochenende danach. Wettertechnisch hieß dies Sonne satt, statt Dauerregen. Um 8 Uhr morgens auf das Rennrad geschwungen, um nach Steinheim zu radeln, zeigte das Thermometer bereits 18°C.
 
Nachdem alles in der Wechselzone zurecht gelegt war, hieß es für mich die Zeit bis zum Start um 13:10 Uhr zu überbrücken. Die Zeit verging aufgrund der SVL Starter und der vielen Arbeitskollegen, die mein Arbeitgeber als Mit-Sponsor ins Classic-Rennen schickte, wie im Flug.
 
Aus meinem Startblock kam ich als Zweiter aus dem Wasser und war mit der reinen Schwimmzeit von 7:30 min auf 500m sehr zufrieden. Ideal vorbereitet durch die harten Rad-Trainingsstunden der vergangenen Sonntage mit Tobias Hirth und Jens Adamczyk konnte ich meine Radzeit gegenüber der von vor zwei Jahren um knapp 10 Minuten auf unter 36 Minuten drücken. Beim Laufen habe ich die erste Runde nicht so gut Luft bekommen, konnte aber in der zweiten Runde Gas geben. Dass ich für die 5 km, trotz Weinberg, nur 18:11 Minuten benötigt habe hat mich dann selbst überrascht. Aus meiner Sicht war der MZ3athlon 2014 eine rundum gelungene Veranstaltung, tolle Stimmung, gut organisiert und dazu bestes Wetter.
 
Meine Glückwünsche zu den tollen Leistungen von Marlies Heinzler und Katja Tannhäuser-Fröhlich über die Classic Distanz und Jani Freund, Lutz Fröhlich und Christoph Rönn über die Heavy Distanz.
 
Grüße Jan

25. internationale Staadsmeisterschaften am 25.08.2012 lang, hart und heiß...

 

SVL Langdistanzstaffel in Podersdorf am Neusiedler See auf Platz 2

 

Am Donnerstag vor dem Rennen traf sich die SVL-Staffel im Hotel. Diana reiste aus dem Schongau an, Reiner und Angela aus Ludwigsburg. Unser Hotel lag direkt am See, fünf Gehminuten vom Start entfernt. Donnerstagabend war ausruhen angesagt, nach 750 km Anreise hatte keiner mehr Lust auf Erkundung der Umgebung. Freitag startet die finale Rennvorbereitung. Angela machte die erste Erfahrung mit dem Neusiedler See (sehr warm), Reiner radelte und Diana testete den Asphalt sowie Abholung von Startunterlagen und Rennbesprechnung. Die Rennbesprechung war erwartungsgemäß, das schon befürchtete Neoprenverbot wurde offiziell. Leider verzettelten sich dann die offiziellen so, dass die Schwimmstreck nur kurz vorgestellt wurde und die Herren vergessen haben zu erwähnen, dass zu den am Freitag bereits gesetzten Bojen noch zwei am Samstagmorgen dazukommen..... Samstag fünf Uhr Frühstück. Danach checkte Reiner nochmal das Rad füllt die Trinkflaschen. Kurze Team-Besprechung und schönreden der zwischenzeitlich vorhandenen Wellen. Ab zum Start. Punkt sieben Uhr Schuss aus der Kanone vor gigantischer Kulisse. 1000 Starter bringen das Wasser zum kochen, Platz zum schwimmen ist komischerweise relativ gut vorhanden, kaum Schläge kassiert, gute Position, Linie direkt auf die letzte Boje von Freitag gehalten. Doch je näher das Ding kommt, stellt sich die Frage, warum schwimmen die vorn auf einmal wieder nach links???? Haben doch die Österreicher noch ein Ponton fixiert... wunderbar wenn man rechts an den fixen Bojen entlang schwimmt und jetzt nach links raus muss, blöd wenn man nicht allein im Wasser ist.... an der nächsten Wende das gleiche, aber hier konnten sie mich nicht mehr überraschen! Sehr schön in Podersdorf ist, die Schleuse zur zweiten Runde. Wir durften direkt an der Mole unter dem Leutturm entlang schwimmen, die über und über voll war mit Zuschauern, Gänsehautfeeling im Wasser und Motivation für die zweite Runde. Am Ende der zweiten Runde geradeaus weiter Richtung Wechsel, Grundberührung, leider noch 200 Meter vom Rand entfernt. Wer noch nie in Knietiefem Wasser gerannt ist - soll es lassen- nach spätestens 70 Meter ist unklar was mehr brennt, Lunge oder Oberschenkel. Dagegen waren die 4 km im Wasser ein Spaziergang. Mit letzter Kraft Übergabe des Transponders an Reiner der die 180 Radkilometer unter die Reifen nahm. Reiner hatte 6 Runden mit 30 Km zu fahren. Die Strecke war nicht für den Verkehr gesperrt, was nicht weiter tragisch war, da die meisten Touristen an dem Tag zugeschaut oder mitgemacht haben. Landschaftlich war die Strecke doch abwechslungsreicher als befürchtet, der Asphalt gut, trotz der zwischenzeitlich 35 Grad. Die große Frage die sich im Vorfeld stellte, ob er es schafft 180km in der Zeitfahrposition zu bleiben, konnte in der Wechselzohne nach 4h52min mit einem klaren Ja beantwortet werden. Der Wechsel zu Diana die den abschließenden Marathon lief, klappte reibungslos. Leider hatte das Wetter kein Einsehen und in der größten Mittagshitze mit stetig steigender Tendenz zu 40 Grad verlangte es Diana viel ab. Leider hatten die Veranstalter auf der 10km Wendepunktstrecke nur eine Verpflegung. Es gab also nur an diesem einen Punkt kühles für außen und Innen. In weiser Voraussicht hatten wir die Kühlschränke der Minibar mit Mineralwasserflaschen gefüllt und maximal gekühlt. Das gab es jetzt an der Verpflegung zusätzlich zur Rennverpflegung. Nach 10 Stunden und 14 Minuten durchliefen wir zu dritt den Zielbogen. Leider konnten wir unser Vorhaben unter 10 Stunden zu bleiben nicht ganz umsetzen. Dies war dann aber am Abend schnell vergessen als wir beim Blick auf der Siegerliste feststellten, dass es trotzdem noch für den 2ten Platz gereicht hat. So wurde aus der geplanten Abreise am Sonntag nichts, wir zogen es vor die Siegerehrung zu genießen und erst am Montag die Heimreise anzutreten. Obwohl es eine Staatsmeisterschaft war, ist es ein sehr familiärer Event. Super Stimmung, geniale Moderatoren, kurze Wege, kaum Absperrungen. Helfer mit Leidenschaft und einmalige Kampfrichter. Irgendwann kommen wir wieder, die 10 Stunden sollen geknackt werden.

 

 von Angela Klaus und Reiner Heigl

 

Drei Ludwigsburger auf der Challenge Roth

 

Am 8. Juli fanden gleich zwei Triathlon-Europameisterschaften über die Langdistanz statt. Die Veranstaltung der WTC in Frankfurt musste ohne Ludwigsburger Beteiligung auskommen, dafür waren bei der Challenge Roth drei Vereinsmitglieder bei der EM der ETU unterwegs.

 

Das legendäre Rennen in Roth, nach eigenen Angaben die größte Veranstaltung dieser Art in Europa, hatte mehr Glück mit dem Wetter als die Frankfurter. Zwar regnete es am Samstag beim Schwimmtraining noch, aber der Rennsonntag war trocken und warm. Der Start und der erste Wechsel fanden am Main-Donau-Kanal bei Hilpoltstein statt. Ab fünf Uhr morgens herrschte auf dem Gelände bereits reges Gewusel. Mehrere tausend Starter überprüften ein letztes Mal ihre Räder, ob Reifen, Flaschen und Flickzeug gefüllt waren, bevor sie sich in die Neoprenanzüge zwängten. Um 6:30h startete die erste Gruppe im mollig warmen Kanal auf die 3,8km-Schwimmstrecke. Die weiteren Startgruppen folgten dann im 5-Minuten-Rhythmus hinterher. Um 7:10 ging SVL-Mitglied Christoph Rönn auf die Strecke, gefolgt um 7:25 von Günter Eckert. Angela Klaus war als Kampfrichterin im Einsatz und musste den Tag auf der Rückbank eines Motorrades zubringen. Nach dem Schwimmen folgten 180 Kilometer auf dem Fahrrad, in zwei Runden durch das fränkische Hügelland. Am späteren Vormittag zogen Gewitterwolken durch den Landkreis, die zum Glück zwar keinen Regen, dafür aber heftigen Wind mit sich brachten, der den Radfahrern schwer zu schaffen machte. In den Dörfern entlang der Radstrecke herrschte Volksfeststimmung. Der absolute Höhepunkt war der Solarer Berg. Man kam in Hilpoltstein um die Kurve und fuhr zunächst noch hundert Meter eben dahin. Hier sah man schon den Berg, bzw. man sah ihn nicht, weil die Straße komplett von einer dichten Menge begeisterter Zuschauer besetzt war. Man sah nur diese Wand aus Menschenleibern, die eine schmale Gasse für die Radfahrer frei ließ. Nach 170 Kilometern bog man nach Roth ab, zur zweiten Wechselzone. Ab hier war nur noch ein Marathon zu laufen. Die Marathonstrecke in Roth hat drei Stimmungsnester, dazwischen endlos scheinende, nahezu schnurgerade Wege auf dem Uferdamm des Kanals. Hier konnte man alle Stadien des Leidens beobachten, respektive zur Schau stellen. Die letzten fünf Kilometer führten dann durch die Rother Innenstadt zum Zieleinlauf im Triathlonpark.

 

Christoph Rönn belegte in 10:54 Stunden Platz 867 in der Gesamtwertung und Platz 193 in AK 40.

Günter Eckert wurde in 11:05 Stunden 1004. gesamt und 46. in AK 50. Angela Klaus trug als Kampfrichterin zum Gelingen des Wettkampfes bei, so wie die mehreren tausend freiwilligen Helfer, die hier unbedingt erwähnt werden müssen.

 

Günters ausführlicher persönlicher Bericht mit Fotos steht im Netz unter www.modoufall.com.

 

Ein frischer Start in die Saison 2012

 

SVL-Triathleten beim mz3athlon in Steinheim

 

Beim Start schien die Sonne…

 

… auch wenn man das am frühen Morgen noch nicht vermutet hätte. Besonders, wenn man in langer Kleidung mit dem Fahrrad angereist war und dabei noch kräftig gefroren hatte. Doch am späten Vormittag verzogen sich die Wolken und die Sonne heizte auch die Luft auf die 23 Grad, die das Wasser im 50-Meterbecken im Wellarium bereits hatte. Kurz nach elf Uhr startete die erste von vielen Startwellen. Nach 700 Metern Schwimmen spurteten die WettkämpferInnen barfuß über die Straße in die Wechselzone beim Sportplatz. Mit dem Fahrrad an der Hand liefen sie weiter zur Aufstiegslinie, bevor es auf drei Runden zu je 10 km ging. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll, mit einigen steilen und einigen langen Anstiegen, mit engen Kurven und, zur Belohnung, mit rasanten Abfahrten. Nach dem zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke von gut 7 km, die ebenfalls über drei Runden mit je einem Kräfte zehrenden Anstieg führte. Beim dritten Einlauf in das Stadion durfte man rechts abbiegen und unter der Dusche hindurch in den Zielkanal einlaufen. Ein Erinnerungsfoto, ein Finishershirt und ein exzellentes Buffet erwarteten die Athleten hinter der Ziellinie.

 

Vom SVL waren am Start (in Klammern die Platzierung in der Altersklasse/gesamt):

 

Heavy Distanz (700m Schwimmen, 30km Rad, 7km Lauf)

Marlies Heinzler (3/16)

Lars Herre (1/8)

Günter Eckert (2/33)

Christoph Rönn (23/64)

 

Classic-Distanz (500 m/20 km/5 km)

Jens Adamczyk (14/46)

Wolf Keck (25/98)

Peter Loedel (15/47)

 

Saisonauftakt 2012 in Murr

 

Die Temperatur war das kleinste Problem….

 

… denn bei der der Ausgabe 2012 war es mit knapp über null Grad, ohne Wind und kein Regen recht angenehm. Dafür haben in den Tagen davor Dauerregen und „warme“ Temperaturen für gut durchgeweichten Boden gesorgt.

 

Duathlon über 5km Laufen - 15 km Mountainbike - 4 km Laufen ist kurz und knackig. Zudem gilt in Murr: wer das MTB beherrscht, ist mit guten Zeiten dabei. Also beste Voraussetzungen für an Zeitfahrräder und glatten Asphalt gewöhnte Triathleten…. und trotzdem gab es gute Ergebnisse!

 

Für den SVL waren am Start: Günter Eckert und Reiner Heigl. Tim Weyhmüller ging fremd und startete für Kampfader. Marlies Heinzler machte eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung, Sabine Otto konnte sich nicht mehr anmelden, da in diesem Jahr und zur Freude des Veranstalters vorzeitig das Teilnehmerlimit erreicht wurde.

 

Pünktlich um 13:30 fiel der Startschuss, los ging’s auf die erste Laufrunde. Nach knapp 18 Minuten kamen die ersten schon wieder in die Wechselzone um so schnell wie möglich von den Lauf- in die Radschuhe zu wechseln, Radhelm aufsetzen, MTB bis zum Wechselbalken schieben, aufspringen und schnell in Tritt kommen und Fahrt aufzunehmen.

 

Auf der 7,5 km MTB-Schleife, die zweimal zu fahren war, kamen nach kurzem Einrollen auf Asphalt, die ersten noch gut zu fahrenden Wiesenwege, danach kaum wieder Asphalt unter den Stollen war der einzige richtige Berg zu knacken. Oben angekommen fängt das Rennen an seinem Namen gerecht zu werden, über unbefestigte Wirtschaftswege, mit kurzen Asphaltunterbrechungen mündet die erste Runde in einem rasanten Downhill. Da die Strecke bereits in der ersten Runde ordentlich von den Fahrern bearbeitet wurde war die zweite Runde noch Kraftraubender und matschiger, es gab auf dieser Schleife wohl kaum einen Sportler der nicht mit Schaltproblemen kämpfte, sich kaum mehr drehende Räder versuchte freizubekommen oder kurz anhalten musste um klemmenden Dreck aus irgendwelchen sich eigentlich bewegenden Teilen zu entfernen.

 

Deutlich dreckiger, aber nicht weniger Motiviert wurde wieder vom MTB aufs Laufen gewechselt und es ging auf die letzte 4 km Laufrunde, was nach der Vorbelastung des ungewohnten Mountainbiken in schwerem Gelände nicht für jeden einfach war.

 

Am Ende benötigten Günter 1:30:00 Platz 8 AK, Reiner 1:42:55 Platz 29 AK, Tim 1:34:16 Platz 23 AK

Der Ausklang und Siegerehrung fand in der Bürgerhalle Murr statt, in der uns Sabine mit heißem Kaffee und Tee sowie frischen Muffins überraschte.

 

Eindrücke vom Rennen gibt es im Video von Günter zu sehen, den er während des Radsplits gedreht hat. Absolut sehenswert!

 

Von Angela Klaus